u18
Einzelstarter
Muhammed Özdemir
Home - TSG Wiesloch
Mara Zipp
Home - KCRN
Aktuelles
Westerwald Cup 2026: Solide Ansätze und klare Entwicklungsfelder
Puderbach, 29. März 2026 – Beim Westerwald Cup gingen mit Tom Jörgens (U12), Debora Camuffo (U18) und Yacoub Guidouche (U18 Open) drei Athleten des Karate Centrums Rhein-Neckar und der Knights an den Start. Betreut wurden sie von Nawfel-Anis Boulakhras und Volker Harren. Ergebnisse im Überblick Tom Jörgens (U12 -38 kg)Verlor seinen Auftaktkampf knapp und schied frühzeitig aus. Debora Camuffo (U18 +66 kg)Zwei Siege und eine Niederlage führten zu einem ausgeglichenen Ergebnis im Teilnehmerfeld. Aufgrund des schlechteren Punkteverhältnisses belegte sie am Ende Platz 2. Yacoub Guidouche (U18 Open)Trotz drei Niederlagen erreichte er Platz 3, da er im Verlauf des Turniers Ansätze zeigte, die sein Potenzial deutlich machen. Einordnung der Leistungen Der Wettkampfverlauf zeigt ein differenziertes Bild: Debora bestätigte ihre Entwicklung mit stabilen Leistungen und klarer Kampfstruktur. Die Platzierung wurde letztlich nicht durch Sieg oder Niederlage, sondern durch Effizienz in der Punkteausbeute entschieden – ein klassisches Thema auf diesem Niveau. Yacoub offenbarte erneut das Spannungsfeld zwischen vorhandenen Fähigkeiten und deren Abruf im Wettkampf. Geschwindigkeit und Distanzverhalten sind grundsätzlich vorhanden, werden jedoch noch zu selten konsequent eingesetzt. Tom sammelte wichtige Wettkampferfahrung. Gerade im Nachwuchsbereich ist der Umgang mit knappen Niederlagen ein zentraler Bestandteil der Entwicklung. Analyse Der Westerwald Cup bestätigt ein bekanntes Muster: Technische Grundlagen sind vorhanden Die Umsetzung im richtigen Moment bleibt inkonstant Effizienz und Entscheidungsqualität sind entscheidend für die Platzierung Insbesondere die Fähigkeit, vorhandene Stärken unter Wettkampfbedingungen stabil abzurufen, bleibt der zentrale Entwicklungshebel. Fazit Der Westerwald Cup war weniger durch Ergebnisse als durch Erkenntnisse geprägt. Während Debora ihre Position im Feld stabilisiert, zeigen Tom und Yacoub klare Entwicklungspotenziale. Die Richtung ist erkennbar – entscheidend wird sein, die vorhandenen Ansätze in konstante Wettkampfleistung zu überführen.
Starke Auftritte beim GKVBW Cup 2025 – Nachwuchs mit Lichtblicken
Walldürn, 06. Dezember 2025 – Beim diesjährigen GKVBW Cup präsentierten sich die Nachwuchstalente des Karate Centrums Rhein-Neckar (KCRN) und der Knights Akademie mit engagierten Leistungen. Mit insgesamt sechs Kämpfern aus den Altersklassen Kinder, Schüler B, Junioren und Leistungsklasse traten die Athleten in Walldürn an. Unterstützt wurden sie von den Coaches Abdullah Özdemir (KCRN) und Volker Harren (Knights Akademie). Debora Camuffo war wieder als Kampfrichterin im Einsatz und sammelte wichtige Erfahrungen am Mattenrand. Besonders erfreulich: Christian Rieb zeigte eine starke Steigerung im Vergleich zu seinem letzten Turnier, dominierte seinen Pool und gewann verdient das Finale. Auch Tom Jörgens ließ nichts anbrennen und sicherte sich souverän den Turniersieg in seiner Kategorie. Marlene Claus fand mit der Zeit ins Turnier und landete auf einem soliden dritten Platz. Oskar Serrallach Foltas überzeugte ebenfalls mit einem engagierten Auftritt – auch wenn es diesmal noch nicht für eine Platzierung reichte, war seine Entwicklung klar erkennbar. Bei den Junioren setzte sich Yacoub Guidouche auch ohne klaren taktischen Fahrplan durch und holte mit variablem Karate den Sieg. In der Leistungsklasse feierte Nawfel-Anis Boulakhras trotz anfänglicher Unsicherheiten einen starken Turnierverlauf und den ersten Platz. Als Gast unterstützte er zudem das Team Walldürn im Mannschaftswettbewerb – mit Erfolg: Auch hier konnte ein Sieg errungen werden. Coach Özdemir und Akademieleiter Harren zeigten sich zufrieden mit dem Auftritt ihrer Schützlinge. “Wir bringen zwar aktuell nicht das Leistungsniveau wie vor 2020 konstant auf die Matte”, so Harren, “aber wir arbeiten gezielt an neuen Konzepten, insbesondere im Bereich der Learn-to-Train-Phase.” Gemeinsam mit der Akademie soll ein strukturiertes Programm entstehen, das die jüngsten Talente systematisch an den Wettkampfsport heranführt – ohne sie zu überfordern. Mit Blick auf die kommenden Monate lässt sich feststellen: Der Nachwuchs entwickelt sich, Schritt für Schritt. Und genau das zählt.